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Beutellose Dyson Staubsauger


Ein Staubsauger ist heute in nahezu jedem Haushalt oder Gewerbe zu finden. Es gibt sie in unzähligen Größen und Ausführungen. Und jeder, der so ein Gerät besitzt, weiß auch, dass die Saugkraft mit der Zeit nachlässt. Einer, der sich nicht mit diesem Umstand abfinden wollte, ist James Dyson.

Beim Staubsaugen in seinem Haus im Jahre 1978 bemerkte James Dyson, dass die Saugkraft bei seinem Staubsauger nachließ und er fragte sich, warum das so ist. Nachdem er sich das Gerät und den Staubsaugerbeutel eingehend angeschaut hatte, kam er zu dem Schluss, dass die feinen Poren des Beutels verstopft waren. Dieser hat die Aufgabe, den angesaugten Schmutz und Staub zurück zu halten, so dass nur relativ saubere Luft das Gerät wieder verlässt. Bei verstopftem Beutel schafft es der Motor des Gerätes nicht mehr, die Luft ungehindert durch diesen durch zu blasen. Der Widerstand des Luftstromes wird größer und die Saugkraft nimmt ab.

James Dyson nahm sich vor, einen Staubsauger zu bauen, der seine Saugkraft nach wiederholter Anwendung nicht verliert. Nach etwa fünf Jahren intensiven Tüftelns und über 5.000 produzierten Prototypen war es dann soweit, James Dyson hatte den ersten beutellosen Staubsauger erfunden. Das Schicksal wollte es, dass das erste Gerät ausgerechnet in Japan verkauft wurde, ein Land, welches für die Entwicklung und Produktion von Hightech-Produkten bekannt ist.

Der erste beutellose Staubsauger wurde für sage und schreibe 2.000 US-Dollar verkauft, und das in Serie! Dieser Staubsauger war nicht zuletzt wegen seiner enormen Saugkraft dermaßen beliebt bei den Japanern, dass er 1991 mit dem "International Design Fair Prize" ausgezeichnet wurde.

Dyson ließ diesen Staubsauger patentieren, die Lizenzeinnahmen aus Japan benutzte er dann, um einen neuen, beutellosen Dyson Staubsauger zu entwickeln, der seinen Namen trägt. In der Nähe seines Wohnhauses in Großbritannien baute er 1993 zudem ein eigenes Forschungs- und Produktionszentrum, um diese Technologie ständig weiter entwickeln zu können. Heraus kam bei der ständigen Weiterentwicklung ein Staubsauger, der in der Lage war, kleinste Staubpartikel in der Größe von Zigarettenrauch auf zu saugen.

Das erste Modell von Dyson trug die Bezeichnung DC-01, es war außerdem das erste Modell, welches immer mit gleich bleibender Saugkraft arbeiten konnte. Den entscheidenten Durchbruch bei der Entwicklung des DC-01 erzielte Dyson mit der innovativen Dual Cyclone Technologie. Schmutz und Staubpartikel werden bei diesem Sauger nicht durch einen Beutel gefiltert, sondern durch Zentrifugalkräfte heraus geschleudert. Zu diesem Zweck hat der DC-01 zwei Zyklonkammern.

Die äußere Zyklonkammer ist dafür verantwortlich, den groben Schmutz heraus zu schleudern. Die Luft in der inneren Zyklonkammer wird noch stärker in Rotation versetzt, dadurch werden auch allerfeinste Staubpartikel heraus geschleudert, bevor sie den Staubsauger wieder verlässt.

Mit der Vorstellung der Dual Cyclone Technologie gelang Dyson der endgültige Durchbruch seit Erfindung des Staubsaugers im Jahre 1901 und machte ihn zum Marktführer bei der Produktion von Staubsaugern in Großbritannien.Inzwischen ist James Dyson mit der Produktion seiner beutellosen Staubsauger so erfolgreich, dass er in seinem Forschungszentrum mehrere Ingenieure und Wissenschaftler beschäftigt, die ständig damit beschäftigt sind, seine Erfindungen weiter zu entwickeln. Eine dieser Weiterentwicklungen ist die Root Cyclone Technologie, die in heutigen Staubsaugern von Dyson angewendet wird. Dysons Ingenieure wollten einen Staubsauger entwickeln, der mit noch größerer, gleich bleibender Saugkraft arbeiten konnte.

Sie fanden heraus, dass Zyklone mit niedrigerem Durchmesser noch mehr Saugkraft entwickeln. Bei der Root Cyclone Technologie wird die Luft hierbei nicht nur durch einen Zyklon geleitet, sondern anschließend auf mehrere Kleine verteilt. Das Ergebnis ist eine wesentlich höhere, gleich bleibende Saugkraft. Eine andere innovative Idee der Dyson Ingenieure ist das "Ball Rad". Bei dieser Technologie ist der Motor im Ball untergebracht. Der Vorteil liegt in einem niedrigen Schwerpunkt und in einer besseren Manövrierfähigkeit des Saugers, der anstelle von Rädern eben einen Ball hat.

Auch der bei Dyson Staubsaugern eingesetzte digitale Motor ist einzigartig. Er arbeitet ohne Kohlebürsten und dreht ungefähr dreimal schneller als herkömmliche Motoren, außerdem sorgt eine intelligente Motorelektronik dafür, ein gleich bleibend starkes Magnetfeld auf zu bauen. Das bedeutet mehr Effizienz und weniger Verschleiß. Zudem ist der Motor sehr leicht, wegen des Einsatzes von hochwertigen Materialien.

Bis zum heutigen Tag hat sich James Dyson ca 564 Patente sichern lassen. Der Kauf eines Dyson Staubsaugers ist eine gute Wahl, nicht nur deshalb, weil praktisch keine Folgekosten entstehen. Der Nachkauf von Staubsaugerbeuteln entfällt und der Anwender kann sich über Jahre hinweg an stets gleich bleibender Saugkraft erfreuen...

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